Hilfe für die Massai
 

Aktuelles

!!! Aktualisierte Terminliste !!!Ein Leben bei den Massai – Abenteuer und Alltag Vortragsreise von Elisabeth Merz und Namayana Thomas

Frauengruppen


 

Die Frauen der Massai leisten heute die Hauptarbeit der Gesellschaft – dabei verfügen sie nur über wenig Rechte.

In der patriarchisch geprägten Gesellschaft der Massai haben Frauen keine Autorität. Sie sind zunächst an den Vater, dann an ihren Mann gebunden. Eng verbunden mit der Hochzeit ist auch die Beschneidung der Mädchen. In vielen Massai-Ehen kommt es zudem auch zu gewalttätigen Übergriffen. Die Frauen werden generell als „Kinder“ betrachtet, über welchen männliche Autorität auszuüben ist. Auch im Fall der Scheidung kommt die Zurückstellung der Frau zum Ausdruck: zwar ist es ihr erlaubt, z. B. aufgrund von Brutalität oder Vernachlässigung, um die Auflösung ihrer Ehe zu bitten. Die Kinder bleiben aber in jedem Fall beim Vater, gegen dessen Willen sich die Frau nicht scheiden lassen darf. Heute verändert sich die Massaigesellschaft.


Die Männer verlieren ihre Identität als Beschützer des Krals. Die Frauen sind letztlich oft die Leidtragenden: Die Arbeitsbelastung hat durch die Aufnahme von Ackerbau und den vermehrten Konsum von Mais und Gemüse enorm zugenommen. Die Suche nach Feuerholz, das Melken der Kühe, die Herstellung von Perlenschmuck für den Verkauf an Touristen, Handelsaktivitäten, um Mais und Gemüse einzukaufen und Arbeiten auf dem Feld werden allein durch die Frauen geleistet. Traditionell sind sie auch für den Bau ihrer Hütte aus Lehm und Kuhdung zuständig.

 

 

Hilfe für Frauen

Im September 2006 entstanden gleich 3 neue Frauengruppen an verschiedenen Orten in Eigeninitiative. Unterstützung finden die Frauen bei "Hilfe für die Massai".

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